Persönliche Danksagung an zwei 'Haudegen der alten Schule'
Es sind Herren an Jahren reich aber nicht alt, die destotrotz
nichts an Einsatzkraft, Engagement, Hilfsbereitschaft und spezielles fundiertes
Fachwissen in Sachen Erkrankungen durch Zecken allwöchentlich in ihren zwei
Sprechstunden bestens angenommen, unter Beweis stellen (Über 5000 Fälle bis
jetzt). Mein ganz besonderer Dank wird diesen beiden Ehrenmännern deswegen
zuteil weil sie mich aus einer Situation befreiten an der ich drohte voll zu
scheitern. Ihrem Sachverstand und Fachwissen habe ich es zu verdanken das
endlich meine Krankheit richtig diagnostiziert und folglich auch richtig
behandelt werden konnte, eine chron. Borreliose. Dies geschah am 27.07. 2004 mit
mir, Erwin Stürmer aus Wiesenbronn.
Ich erinnere mich noch gut wie ich in die Sprechstunde gerufen wurde und ein
Sehtest stattfand der die Diagnose noch erhärtete. Vorher hatte ich einen
umfangreichen Fragebogen über mein Befinden ausgefüllt. Die Auswertung allein
reichte den beiden Herren schon aus um meine Krankheit festzustellen. Natürlich
folgten zur weiteren Bestätigung noch Laboruntersuchungen des Blutes in
Ettlingen. Ich wurde über einen längeren Zeitraum nach genauer Dosierung und
Auswahl von Antibiotika und weiterer Medikamente dieser beiden Herren von meinem
Hausarzt behandelt. Den guten Behandlungserfolg konnte ich nach ca. 1 Jahr
feststellen. Die spezielle Behandlung dieser beiden mit Colestyramin hat mir
persönlich sehr sehr gut getan und mich weitestgehend vor allzu großen Schmerzen
bewahrt. Nachdem ich mehrmals in der Sprechstunde in Ansbach war entstand eine
gewisse Herzlichkeit zwischen beiden Herren und mir. Ich hatte mir
zwischenzeitlich viel Wissen über meine Krankheit angeeignet und wollte anderen
Betroffenen durch Rat und Tat helfen. So kam es zu Gründungen von
Selbsthilfegruppen in Sachen Zecken. Das diese Gründungen sehr erfolgreich waren
ist wieder beiden Herren maßgeblich zu verdanken. Sie erklärten sich spontan
bereit als Referenten in einigen von mir organisierten Vortragsabenden
tatkräftig mitzuwirken und somit der Sache zum Erfolg zu verhelfen. Heute
schreiben wir das Jahr 2010. Ich werde momentan nicht auf meine chronische
Borreliose behandelt weil es mir gesundheitlich eigentlich ganz gut geht. Aber
eine Behandlung könnte jederzeit wieder angezeigt sein sollten sich eindeutige
Symptome auf die Krankheit wieder einstellen. Abschließend fasse ich zusammen:
Diese beiden Menschen haben mir geholfen wieder ein menschenwürdiges Dasein zu
führen. Sie waren immer für mich da wenn ich ihre Hilfe oder den Einsatz als
Referenten benötigte. Ihre vorgeschlagene Therapie schlug bei mir sehr sehr gut
an. Die geringen Kosten in ihren Sprechstunden und keinerlei Lohn für Vorträge,
außer den Fahrtkosten und einer Brotzeit, rechne ich diesen Herrn hoch an zumal
das anderweitig ein teures Unterfangen werden kann bei Borreliose angemessene
Diagnostik und Therapie zu erhalten.
Herzlichsten Dank für alles und meine besten Wünsche für die gute Zusammenarbeit
an Herrn Prof. Dr. med. Fred Hartmann, Ansbach und Herrn Dr. med. Hatto
Müller-Marienburg, Ansbach